2014

Quer durch Berlin, eine Langstrecke quer durch Berlin!

ProfileWie im letzten Jahr auch, haben wir dieses Jahr bei der Langstreckenregatta „Quer durch Berlin“ teilgenommen.
Mit unseren Ergo-stärksten Jungs Marius, Felix, Erik, Jannik und Steuermann Lasse, ging es nach Berlin.
 
 

Vorher wurde noch fleißig trainiert, denn eine Langstrecke von 3,8 km fährt man nicht mal eben so. Mit langen und intensiven Einheiten wurde sich vorbereitet, dabei wurde viel gemeckert, beschwert und an seine Grenzen gegangen - aber zum Schluss „lief“ das Boot und Berlin konnte kommen.

Am Freitag ging es mit sieben Kindern im Gepäck nach Berlin. Neele und Henry kamen noch als Zuschauer mit. Auf der Fahrt dorthin mussten wir dann feststellen, dass die Sonne im Osten früher untergeht als bei uns im Norden. So kamen wir im dunklen am Startbereich an. Der Anhänger wurde mit spärlichem Handylicht zwischen den anderen Anhängern abgestellt und dann ging es schon zur Unterkunft bei der Ruder-Union Arkona. Dabei fuhren wir noch an Gebäuden vorbei, die im Rahmen des Lichtfestes beleuchtet wurden - die Kinder hatten zwar wenig Interesse daran, aber es war dennoch sehr schön anzusehen. In der Unterkunft angekommen wurden die Schlafplätze eingerichtet und um 23 Uhr ging dann das Licht aus. Nebenan war zwar noch ein 80. Geburtstag, aber auch die älteren Herrschaften machten nicht mehr allzu lange.

Am nächsten Morgen wurde entspannt gefrühstückt, die Lunchpakete für den Tag geschmiert, die Taschen gepackt und dann ging es los zur Strecke. Dort wurde das Boot aufgeriggert, die GoPros am Boot befestigt und dann kam auch schon die Rennbesprechung.“… über Sieben Brücken musst du gehen…“ wurde dann mal eben umgeschrieben auf „… Sieben Brücken musst du durchqueren…“, jede Brücke stand für ein Spurt, damit es auch nicht langweilig wird. Die Jungs gingen aufs Wasser und dann hieß es für uns auch „Quer durch Berlin“ - schließlich muss auch der Anhänger ins Ziel. Dort angekommen hatten wir noch kurz Zeit bis dann auch schon die Jungs kamen. Ein Boot hatten sie überholt, die anderen konnten wir nicht einschätzen. Am Ende kam ein 3. Platz von 5 Booten raus mit 8/100sec Abstand auf den Zweiten. Nach der Siegerehrung gab es dann noch das typische Touristenfoto vor dem Brandenburger Tor und danach ging es noch in die Mall of Berlin. Dort haben wir uns dann noch im Kinderparadies an der Tafel verewigt. Zum Shoppen hatten wir alle nicht wirklich mehr die Lust und so schlenderten wir nur durch ¼  des Einkaufszentrums, für das ganze hatte wir auch keine Zeit mehr - bei rund 270 Geschäften und 76.000 m² braucht man ein ganzes Wochenende.

Abends ging es dann noch ins Restaurant, bei lecker Pasta, Pizza und Fleisch ließen wir den Tag entspannt enden.
Sonntagfrüh ging es dann zurück nach Hause. Das Boot wurde wieder beim RV Teichwiesen abgegeben, da wir uns den Vierer bei den Teichwiesen geliehen hatten - herzlichen Dank dafür. Neele, Marius und Henry mussten dann noch ihre Einer zur RG Hansa rudern, da es für sie in den Leistungssport geht. Am RCB angekommen wurde der Bus noch schnell gesäubert und dann war unser Berlin Wochenende auch schon wieder vorbei.

Sams

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