Berichte

Trainingslager im März

Teilnehmer: Bendix, Clara, Ella, Felix, Helge, Jesse, Joyce, Kirsten, Kristin, Ludwig, Reed, Thore, Tim

 

Montag, 11.03.2019

Wir trafen uns um 09:30 Uhr am Club und sollten dann aufs Wasser. Wir zogen uns um und waren pünktlich mit den Skulls unten am Steg. Die Boote waren bereits eingeteilt, so wurden diese dann gemeinsam runter getragen und fürs Ablegen fertig gemacht.

Die Abfahrt verzögerte sich jedoch um etwa eine halbe Stunde, da eines der Stemmbretter unseres Zweiers rausgerutscht ist.

Als wir dann endlich losfahren konnten fing es leicht an zu nieseln, aber da wir fit für die Saison werden wollten haben wir uns davon nicht beeindrucken lassen. Da die Windstärke heute sehr hoch war sind wir nur bis zum 2. Pfahl gerudert und sollten dann pendeln. Als dann jedoch plötzlich Schneeregen einsetzte  wurde es doch sehr kalt und wir beschlossen lieber umzukehren und anzulegen trotzdem wir nur 45min auf dem Wasser waren.

Schließlich hatten wir noch 4 weitere Tage vor uns und wollten nicht alle krank werden.

Wir legten an, trugen die Boote hoch, putzten sie, verstauten sie in der Halle und zogen uns etwas Trockenes an.

Danach machten wir noch 9 verschiedene Kräftigungsübungen im Club um die Trainingseinheit trotz Allem ordentlich zu beenden, danach hatten wir erstmal Freizeit.

Joyce,Kristin und Annika bekochten uns und es gab Spaghetti Bolognese, die allen sehr gut schmeckte.

Bis 16 Uhr hatten wir Mittagspause und wollten dann die zweite Einheit im Ruderboot absolvieren. Der Wind hatte nachgelassen und das Wetter hatte sich verbessert, sodass wir viel angenehmer rudern konnten. Leider war der Motorbootschlüssel im Vorstandsraum eingeschlossen, sodass wir das MoBo vollkommen umsonst zu Wasser gelassen hatten und sich die Abfahrt erneut um ca. 20min verzögerte. Ein Zweier hatte sich unbemerkt von der Gruppe am Steg entfernt und wir mussten diesen dann im 4x mit einem langen Sprint einholen um gemeinsam wieder zum Steg zurückzukehren.

Annika kam dann mit einem Einer mit aufs Wasser und wir konnten dann nochmal bis zur Kirchenbrücke und zurück fahren. Wir trugen die Boote und Skulls wieder in die Hallen und beendeten erfolgreich die zweite Einheit des Tages.

Zum Abendessen verzauberte Christian uns dann mit einem Auflauf zubereitet aus dem übrig gebliebenen Mittagessen.

Danach haben wir noch ein paar spannende Runden “Werwolf” gespielt, bis Annika uns dann zum Stretching Bescheid gab. Wir zogen uns nocheinmal etwas bequemes an und machten etwa 20min verschiedene Übungen, danach hatten wir dann wieder Freizeit und die meisten gingen duschen.

Als wir dann fertig waren bauten wir unsere Nachtlager auf und spielten weiter “Werwolf” bis wir uns um etwa 22 Uhr bettfertig machten und anschließend noch etwa eine halbe Stunde leise weiterspielen durften, bis wir dann schlafen gingen.

→ Thore und Felix

 

Dienstag, 12.03.2019

Heute sind wir um kurz vor 07:00 Uhr aufgestanden, weil wir um 07:00 Uhr laufen gehen wollten. Die Gruppe wurde aufgeteilt, während die eine eine komplette Mühlenbrückenrunde lief, lief die andere eine etwas kürzere Strecke.

Christian war so nett und ist vor der Arbeit noch zum Bäcker gefahren um uns Brötchen zu holen und als beide Gruppen wieder zurück am Verein waren gab es Frühstück.

Nach dem Frühstück musste eines der Kinder wegen eines Arzttermines los, der Rest hat sich dann noch ruhig beschäftigt, während der Abwaschdienst abgewaschen hat.

Nach der kurzen Pause gingen wir dann aufs Wasser und, weil der MoBo-Schlüssel inzwischen wieder aufgetaucht und nutzbar war, konnte Annika uns mit dem Motorboot auch begleiten. Wir waren mit drei Zweiern und zwei Einern auf dem Wasser unterwegs und als alle wieder vom Wasser runter waren und die Boote in den Hallen verstaut waren haben sich alle außer dem Küchendienst (Reed, Bendix und Annika) zusammen gesetzt und wieder “Die Werwölfe von Düsterwald” oder auch “Werwolf” gespielt. Wir haben sehr viele Runden gespielt und es wurden immer die gleichen in der ersten Runde “gerissen”, weil alle sehr viel Spaß daran hatten zu sehen wie die beiden sich darüber aufgeregt haben - Es war sehr lustig!

Dann gab es Mittagessen und wir haben uns an den leckeren Pellkartoffeln und dem selbstgemachten Quark gut satt gegessen, da wir wussten, dass wir am Nachmittag schwimmen gehen wollten.

Kurz bevor wir uns auf den Weg gemacht haben stießen dann noch zwei weitere Kinder zu uns, die auch in den folgenden Tagen nachmittags immer dabei sein sollten.

Ein Teil der Gruppe ging zu Fuß, der andere machte sich mit dem Rad auf den Weg, leider konnten wir unterwegs nicht wie geplant in den Bus steigen, da zwei Leute aus der Gruppe vorgelaufen waren und wir sie natürlich nicht alleine lassen konnten, so gingen wir also bis zum Schwimmbad.

Als wir dort ankamen warteten die Fahrradfahrer schon mit Christian auf uns und wir konnten rein gehen. Die Kassiererin glaubte uns zuerst nicht, dass wir alle noch Kinder sind, hat sich dann aber doch darauf eingelassen, nachdem die Schülerausweise vorgezeigt wurden. Als wir uns alle umgezogen hatten sollten wir eine Stunde konzentriert Bahnen schwimmen und hatten danach noch freie Schwimmzeit, das wurde aber ziemlich schnell langweilig und alle waren ziemlich platt.

Wir haben uns also wieder umgezogen und das Bad verlassen, zwei Kinder sind dann mit Christian noch kurz einkaufen gefahren, der Rest ist mit Annika im Bus zurück gefahren.

Dabei gab es allerdings  Probleme, denn ein Kind hatte gesagt der Bus käme um 18:38 Uhr, jedoch hatte sich die Zeit mittlerweile geändert, sodass sie den Bus um 18:32 Uhr verpassten. Sie sind dann mit einem anderen Bus gefahren und mussten eine kleine Strecke auf dem Deich entlang der Dove Elbe zu Fuß gehen.

Als dann auch das Einkaufsteam zurückgekehrt war gab es Abendbrot und danach stieß noch eine weitere Sportlerin zu uns.

Abends haben wir dann noch einige Runden “Werwolf” gespielt und sind in Ruhe eingeschlafen.

→ Joyce und Clara

 

Mittwoch, 13.03.2019

Heute morgen sind wir wieder gegen 07:00 Uhr aufgestanden um dann um 07:30 Uhr laufen zu gehen. Die Kleineren sind wieder eine kürzere Runde zusammen mit Annika gelaufen, die Größeren gemeinsam mit Reed die komplette Mühlenbrückenrunde.

Als alle am Verein angekommen waren haben wir den Tisch gedeckt und haben gefrühstückt. Wir mussten uns beeilen, denn wir wollten alle noch aufs Wasser bevor der Regen und der Sturm kam. Kurz nach dem Frühstück stieß dann Tim zu uns, der bisher aufgrund von Krankheit zuhause geblieben war.

Aufgrund des starken Windes sind wir in zwei Vierern aufs Wasser gegangen, Annika fuhr gemeinsam mit unserer heutigen Gasttrainerin Neele MoBo. Auf dem Weg zum ersten Pfahl war alles noch okay, aber danach bekamen die Steuerleute den Wind heftig zu spuren und die Boote wurden immer wieder abgelenkt und vom Wind seitlich weggeschoben. Wir beschlossen daher zu pendeln und fuhren als alle so langsam fertig und der MoBo-Tank leer waren zurück zum Verein. Es folgte das übliche Prozedere und als wir alle müde und kaputt am Tisch saßen fing es auch schon an zu regnen. 

Wir warteten auf das Essen und währenddessen stieß Ella zu uns. Zum Mittag gab es dann Kartoffelgratin mit Ofengemüse, es wurde abgewaschen und rumgehangen bis es wieder aufs Wasser ging.

Da der Wind immer noch ziemlich stark war, wollten wir wieder pendeln, aber uns wurde ein Strich durch die Rechnung gemacht - zunächst fing es an leicht zu regnen, doch plötzlich hat es wie aus Eimern geschüttet und wir legten eilig an. Die Boote lagen blitzschnell in der Halle und wir zogen uns etwas Trockenes an um an Land noch weiter zu trainieren.

Wir machten noch ein paar Mal “Armekreisen”, “Bring Sally Up” und dehnten uns anschließend ausführlich. Wir spielten noch ein wenig “Werwolf” und anschließend gab es, nach einigen Streitigkeiten um die besten Plätze am Tisch, Abendbrot.

Nach dem Essen bekamen wir unsere Handys ausgeteilt und durften etwas daddeln, Annika wollte Videos verschicken, was aber nicht klappte da zu viele Kinder im WLAN waren. Die Mädchen fingen an verschiedene Pyramiden zu bauen und stapelten sich auf verschiedenste Weisen.

Nach einer gewissen Zeit haben wir die Handys wieder abgegeben und weiter gemeinsam gespielt. Es war sehr witzig und als keiner mehr Lust hatte haben wir uns bettfertig gemacht.

Die Mädchen haben noch etwas “Ligretto” gespielt, aber wir Jungs lagen schon müde in unseren Betten, nur Ludwig hüpfte in seinem Schlafsack umher. Als dann alle schlafen sollten war es ruhig im Clubhaus.

→ Bendix und Reed



Edit von Annika

Trotzdem die Woche einige Überraschungen und unerwartete Hindernisse für uns bereit gehalten hat, hat es mir dennoch sehr viel Spaß gemacht und ich freue mich auf die nächste Saison mit unserer Jugend.