Berichte

Bundeswettbewerb 2019 München

Wir, die Hamburger Ruderjugend, trafen uns am Freitag, den 06.September um 6.00h am Hamburger Bahnhof, um mit dem Zug nach München zum Bundeswettbewerb zu fahren. Dort angekommen fuhren wir mit der Regionalbahn weiter nach Dachau, wo wir die nächsten beiden Nächte in der Turnhalle übernachteten. Von da wurden wir dann zur Regattastrecke geshuttelt, wo wir die Boote aufriggerten und uns auf die Rennen am nächsten Tag vorbereiteten. Danach ging es wieder per Shuttle in die Halle zurück. Nach der bestellten Pizza kam leider nicht der erhoffte Erholungsschlaf, da die Notbeleuchtung so hell war, dass nur wenige von uns schlafen konnten.

Trotzdem starteten wir motiviert in den nächsten Tag, an dem bereits um 5.45h der Shuttleservice auf uns wartete. Da der BW auf zwei Tage gekürzt wurde, fanden am Samstag sowohl die 3000m Rennen als auch die Zusatzwettbewerbe statt. Die Jüngeren starteten mit der Langstrecke, die Älteren mit den Zusatzwettbewerben. Nach der Mittagspause ging es dann umgekehrt weiter. Beim Zusatzwettbewerb wurden viele Wissensregeln abgefragt, laute Schlachtrufe gab es  dieses Jahr nicht. Die Siegerehrung fand am Abend statt, musste aber wegen starken Regens unterbrochen werden.

Am Sonntag ging es wieder so früh los, da die Rennen eigentlich um 8.00 h starten sollten. Es war aber so starker Nebel, dass das erste Rennen erst um 10.30h beginnen konnte. In der Zwischenzeit wurde dann die Siegerehrung vom Vortag nachgeholt. Als der Nebel endlich weg war, fing es bei nur 11°c an stark zu regnen. So waren wir nach unseren Rennen alle klitschnass und durchgefroren. Das war im letzten Jahr definitiv viel schöner.

 Wir mussten schnell die Boote für die Hänger fertig machen, um noch rechtzeitig unseren Zug am Münchner Hauptbahnhof zu bekommen. Die Gesamtsiegerehrung bekamen wir so nicht mehr mit, wir haben insgesamt den 10. Platz belegt. Totmüde kamen wir kurz vor Mitternacht wieder zu Hause an und freuten uns sehr auf unsere gemütlichen Betten.  

Kristin Jäde